Der häufigste bösartige Tumor im Bereich der äußeren Genitale ist der Hodentumor. Es ist der häufigste Tumor des jungen Mannes. Aufgrund des vielfältigen Aufbaus des Tumorgewebes ist das therapeutische Konzept individuell zu stellen. Je nach Tumorstadium ist nach Entfernung des Tumors eine anschließende Chemotherapie, Bestrahlung bzw. Operation mit Entfernung der Lymphknoten in der hinteren Leibeswand notwendig. Bei adäquater Behandlung besteht eine Heilungschance von über 98 %!
Die Hodentumoren sind schmerzlose, tastbare, derbe Veränderungen im Hoden und sollten dringend vom Urologen untersucht werden. Dort sind sie häufig bereits in der Ultraschalluntersuchung sicher zu erkennen.
Bösartige Tumoren im Penisschaft sowie im Nebenhoden sind relativ selten.
Jede Veränderung im äußeren Genitale bedarf einer ärztlichen, bzw. fachärztlichen Beurteilung.