Hodenhochstand
Bei etwa 3-6% aller neugeborenen Jungen liegt ein ein- oder beidseitiger Hodenhochstand vor. Die Senkung des Hodens aus der Bauchhöhle in den Hodensack erfolgt in den letzten Monaten der Schwangerschaft und ist hormonabhängig. Dementsprechend sind Frühgeborene häufiger betroffen.
Die Eltern können die Hoden in entspannten Situationen (z.B. beim Baden) selber tasten.
Die Therapie des Hodenhochstandes durch Hormontherapie als Nasenspray, bzw. Injektion oder ggf. durch Operation, sollte bis zum Ende des 2. Lebensjahres abgeschlossen sein.
Je nach Hodenlage kann die Operation ambulant, bzw. stationär durchgeführt werden.