Unerwünschter und krankhafter Haarwuchs
Wir Hautärzte sind auch die Fachleute für die Haare – seien es zu wenige oder zu viele.
An erster Stelle steht immer eine ausführliche Diagnostik, die überwiegend von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Wenn sich für den unerwünschten Haarwuchs keine behandelbare Ursache finden lässt, wird die Diagnose: anlagebedingte Hypertrichose gestellt.
Dies ist vor allem bei Südländern sehr oft der Fall und hier kommt die Permanentepilation ins Spiel.
Im Gegensatz zu den kosmetischen Verfahren wie Zupfepilation und Wachsdepilation werden die Haarwurzeln bei der Laser-Permanentepilation komplett zerstört. Die modernen Laser, z.B. der Alexandritlaser, mit dem ich arbeite,
wirken nur an der Haarwurzel, also ohne die Haut zu belasten, und daher sind die Behandlungen nahezu schmerzfrei und ohne das Risiko von Verbrennungen oder Verfärbungen.
Da sich immer nur ca. 30% der Haarwurzeln in der Wachstumsphase befinden, sind mindestens vier Sitzungen erforderlich, bei Südländern mit dunklen Haaren auch mehr. Permanentepilation ist möglich im Gesicht, an den Achselhöhlen und in der Bikinizone, an Brust, auch in Brustwarzennähe und am Bauch.s
